Samstag, 12. August 2017

Rezension Der Fährmann von Christopher Golden

Der Fährmann



Die Ebenen der Realität verschieben sich, als ein uralter Mythos auf furchtbare Weise lebendig wird.David und Janine, die nach einem quälenden Verlust wieder zueinander finden, müssen sich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen und den brüchig gewordenen Glauben an sich und ihre Welt wiederfinden.
Intelligenter Horror mit emotionalem Tiefgang von Christopher Golden, einem der vielseitigsten Autoren des Genres.
Kongenial illustriert von John Howe, bekannt für seine Visualisierungen der Werke J.R.R. Tolkiens und sein Mitwirken an Peter Jacksons Film-Trilogie Der Herr der Ringe.
Das Cover dieses Buches sieht ja mega aus und es hat dazu beigetragen, dass ich dieses Buch haben wollte.

Im Normalfall lese ich nur selten Horror und unter Horror verstehe ich wirklich schrecklichen Horror, aber hier war ich positiv überrascht, denn es gibt zwar einige Stellen, die etwas brutal sind, aber der meiste Inhalt ist eher Grusel. Also genau richtig für mich.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, denn es ist spannend, gruselig, flott und locker geschrieben, dass man recht zügig beim Lesen vorankommt, aber teilweise war es dann an manchen Stellen etwas zäh und langatmig, weil dort der Spannungsbogen fehlte.

Was ich auch als sehr schade empfand, ist die Tatsache, dass es bei der E-Book Version keine Illustrationen gab, daher kann ich diese auch nicht beurteilen.

Die Protagonisten und Charaktere waren alle sehr gut beschrieben und Janine war mir auch von Anfang schon sehr sympathisch. Der Fährmann wirkte auf mich sehr gruselig aber auch irgendwie sehr stark in seinem Tun und Handeln.

Besonders gut hat Christopher Golden hier aber auch die Schauplätze formuliert, sodass ich mir diese bildlich vorstellen konnte und in eine Welt tauchen durfte, in die ich im realen Leben lieber nicht wäre.

Die Liebe zwischen David und Janine sowie die Geschichte rund um den Fährmann haben mich überrascht, wobei der Fährmann schon eher sehr mythologisch ist.

"Gute Gruselgeschichte um den Fährmann und zwei Liebenden, die leider am Ende hin etwas an Spannung verliert. Eine reine Horrorgeschichte ist es jedoch nicht, sondern eher etwas für Leser, die sich an Horror heranwagen möchte, aber nicht sofort brutal mit Horrorszenen konfrontiert werden. Lesenswert."
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