Mittwoch, 6. September 2017

Interview Monika Grasl und Überraschungsgästen

Interview Monika Grasl 

Liebe Monika, vielen herzlichen Dank für deine Geduld und die Zeit die du dir nimmst, um mir dieses Interview zu geben. 
Wollen wir dann mal loslegen? 

1.) Bitte stelle dich den Lesern vor.
Ich sage erstmal ebenfalls herzlichen Dank für die Möglichkeit, Manuela und es freut mich hier zu sein.
Was kann ich also über mich erzählen? Tja zusammen mit dem diabolischen Kater (er heißt ja eigentlich Seppl, aber auf Keksi hört er auch ;) ) lebe ich in Wien, jener Stadt, die bekannt ist für Sachertorte, Schokolade und Kunst. Mit dem Schreiben habe ich schon in der Kindheit angefangen, genau genommen zu Schulzeiten. Dann gab es eine Zeit, wo mir aufgrund meiner 3 technischen Ausbildungen die Gelegenheit dazu fehlte.
2011 habe ich das alte Hobby dann wieder aufgenommen.
2013 erschien meine erste Kurzgeschichte in einer Anthologie und 2014 stand die Erstveröffentlichung von den Dämonenfürsten an, damals noch bei einem anderen Verlag, der Anfang 2016 zusperrte. Da hatte ich die Reihe rund um die Dämonenfürsten bereits fertig geschrieben und musste mir einen neuen Verlag suchen. Die erste Wahl war der Shadodex-Verlag der Schatten, der die Reihe seit Dezember 2016 verlegt.

2.) Welche Bücher sind von dir bis jetzt erschienen?
Hui, eine weitläufige Frage. Also es gibt von mir mittlerweile eine Menge Kurzgeschichten, die in verschiedenen Anthologien mit unterschiedlichem Genre erschienen sind. Im kommenden Jahr werden es dann bald über 15 Stück sein.
Dazu kommt noch der Mafiathriller„Moskau und seine Familien“, wo du den ersten Teil ja bereits lesen durftest. Und dann natürlich „Die Chronik der Dämonenfürsten“, die auf 7 Bücher ausgelegt ist.

3.) Von der Mafia-Reihe durfte ich ja bereits Teil 1 lesen und war schon begeistert. Wird es im zweiten Teil noch härter zugehen? 
Härter? Ja und Nein. Das Buch ist sicher nichts für schwache Nerven. Das liegt nicht zwangsweise am Blutfluss, der nun mal dazugehört, sondern auch daran, dass man in ein Familiengeflecht hineingezogen wird, welches man so nicht erwarten würde. Die Handlung wird auf jeden Fall nicht so leicht zu durchschauen sein. Zudem bildet der 2. Teil eine Brücke zum finalen Band. Es wird jedenfalls ähnlich sein als beim Vorgänger. Der Leser muss sich auf die Protagonisten einlassen. Er wird mit Überraschungen und Wendungen konfrontiert, um sich am Ende die Frage zu stellen: Kann es so tatsächlich vor unserer Nase ablaufen?

4.) Die Chronik der Dämonenfürsten: Die Engel des Todes, ist Band 1 einer Dark-Fantasy-Reihe. Auch dieses Band durfte ich bereits lesen. Für all jene die es noch nicht kennen. Würdest du es bitte kurz vorstellen? Sagen wir mal in 5 Sätzen? 
Gut versuchen wir es mal.
Eine krebskranke Studentin namens Evy will sich mit ihrem Tod nicht auseinandersetzen und benötigt dementsprechend einen Arschtritt von einem Engel des Todes mit dem klangvollen Namen Vincent. Jener hat allerdings bereits von Anfang an ein schlechtes Gefühl bei der Sache und wird darin letztlich bestätigt, weil plötzlich ein Dämonenfürst an Evys Seele interessiert ist. Das ist der Moment in dem wir eine weitere wichtige Figur kennenlernen: nämlich Merfyn. Und bei dem weiß man tatsächlich nicht, kann man ihm trauen oder nicht? Die Frage drängt sich vor allem einem Priester auf, der unverhofft in die Geschehnisse hineingezogen wird.


Ich spüre plötzlich eine merkwürdige Aura um uns. Nachdem ich mich umdrehe, sehe ich das Merfyn in den Raum gekommen ist.

5.) Merfyn, es ehrt mich sehr, dass du auch zu uns gefunden hast. Bin ich etwa in Gefahr? 
Nein. Wollte nur sichergehen, dass mein Name in der Kurzerklärung auch vorkommt. Die geschätzte Autorin versucht das nämlich immer ganz geschickt zu umgehen.

6.) Ach so, Merfyn magst du dich bitte kurz vorstellen und deinen Rang erklären. 
Ja sicher doch! Also mein Name ist Merfyn und ich bin kein geringerer als der Dämonenbote schlechthin. Ich war schon für unzählige Dämonenfürsten und sogar für Luzifer persönlich tätig. Man kann sagen, dass ich die Zuverlässigkeit in Person bin und keineswegs jemand, bei dem man sich unwohl fühlen sollte. Um einen kleinen Einblick in meine Arbeit zu gewähren sag ich mal so viel, wenn jemand in die Hölle gelangen will bin ich der erste Ansprechpartner für die geheimen Wege dorthin. Ich empfehle es allerdings nicht jedem Menschen. Gab schon welche, die wurden dabei verrückt.

Mir wird irgendwie kalt und ich spüre einen Windhauch. Plötzlich erblicke ich Vincent hinter Monika. Mir bleibt die Luft kurz weg, bis ich wieder zu mir finde.

7.) Vincent, auch du bist hier zu diesem Treffen gekommen. Wie geht`s dir? Du weißt warum ich frage, aber möchte nicht zu viel verraten ;) 
Ich ahne, auf was du hier anspielst. Es geht mir … bestens. Außerdem folge ich einer Einladung gerne, wenn sie ausgesprochen wird.


8.) Vincent, könntest du dich auch kurz vorstellen? Und hast du einen neuen Auftrag? 
Ich bin einer von Azraels Engeln des Todes. Man kann Azrael wohl als meinen Vorgesetzten betrachten, wenn man es unbedingt möchte. In seinen Augen bin ich noch immer ein Neuling, dem die nötige Erfahrung darin fehlt einen Menschen bei der Regelung seines nahenden Endes zu helfen. Trotzdem überträgt er mir Evys Fall und wenn ich ehrlich bin frage ich mich an manchen Tagen, ob das nicht mehr als bloß Überlastung der übrigen Mitarbeiter war.
Ein neuer Auftrag? Tja, selbst wenn ich einen hätte könnte ich es hier nicht sagen. Im Gegensatz zu so manch anderen – nicht wahr Merfyn – habe ich keineswegs das Bedürfnis ständig alles auszuplaudern.

9.) Merfyn, ich habe ja erfahren dass du für den nächsten Band bereits die Protagonisten vorstellen wirst. Verrat uns doch bitte wo wir diese Vorstellungen finden werden. 
Also alle Vorstellungen finden auf dem Blog statt. Der einfachste Weg dorthin zu kommen ist über die Autorenhomepage und dann unter der Rubrik Merfyn fragt …
Dort finden sich auch die Interviews aus Teil 1. Außerdem war ich über den Sommer derart fleißig, dass sie für alle 7 Bücher bereits erledigt sind. Kannst mal sehen, dass du nicht der einzige bist, der in Arbeit erstickt, Viny.

10.) Vincent, wie können wir uns Monika beim Schreiben vorstellen? 
Allgemein? Na sie ist äußerst organisiert. Nicht mal Azrael mit seinem Buch der Toten ist das.
Im Prinzip kann man sagen, dass sie im Schnitt so zwischen 2-3 Stunden am Tag schreibt und dann kommen schon um die 20 Seiten am Ende raus. Ist immer sehr interessant zu beobachten, dass sie dann am Laptop sitzt, die Kopfhörer auf, lautstark Avantasia und HIM läuft und sie beim Schreiben mitsingt. Keine Ahnung, wie sie das hinkriegt. Ist sicher irgend so eine Fähigkeit, die ihr Luzifer gesteckt hat.
Ist übrigens beim Interview gerade nicht besser. Hörst du im Hintergrund „Join me in Death“ spielen, Manuela? Wir kennen die Texte mittlerweile alle auswendig. Stört uns aber nicht großartig.

11.) Monika, wie hast du eigentlich Merfyn und Vincent kennen gelernt? 

Merfyn lief mir im wahrsten Sinn des Wortes über den Weg. Wir lernten uns an einem regnerischen Tag in der U-Bahn kennen, da saß er plötzlich neben mir und meinte: „Hast du Interesse daran meine Person in einem Buch unterzubringen?“
Wer schlägt denn so ein Angebot aus? Ich wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht, wie und wo ich Merfyn einbauen könnte, aber das Notizbuch war gezückt und die ersten Überlegungen am Papier. Ich muss sagen, ich habe bei Merfyn dann einige kleine Abwandlungen im Laufe der Zeit vorgenommen. Besonders bei den Flügeln, weil mir die einfach zu wenig eindrucksvoll waren. Ich denke mit dem gegenwärtigen Ergebnis ist er zufrieden.
Vincent hingegen war ein ganz spezieller Fall. Mich juckte es in den Fingern etwas über eine totkranke Person zu schreiben. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass es alleine nicht reichen würde, um eine Handlung aufzubauen. Merfyn kannte ich da bereits, hatte seine Geschichte grob beisammen und kam zu dem Entschluss, dass er sich für die undurchschaubare Rolle gut eignen würde. Dementsprechend war ich auf der Suche nach einem Gegenstück. Mir fiel da lange nichts ein. Eigentlich ist es ja Merfyn zu verdanken, dass ich Vincent kennenlernte. Er hat uns quasi vorgestellt und ich war von Vincents Erscheinen beeindruckt – ähnlich wie du gerade

12.) Was machst du eigentlich, wenn du gerade nicht schreibst?
Einiges. Ich gestalte seit kurzem Lesezeichen mit übriggebliebenem Nagellack. Zeichnen ist auch etwas, dass mich entspannt. Ansonsten natürlich noch Büchern von anderen Autoren lesen – ist ja irgendwie Pflicht, damit man auf dem Laufenden bleibt
Und sonst ist da natürlich noch der diabolische Kater, der nach Aufmerksamkeit verlangt. Außerdem sind Brettspiele mit Freunden ein unumgänglicher Faktor, ebenso wie DVDs zur Ablenkung.

13.) Du hast auch Kurzgeschichten und in Anthologien geschrieben? Was denkst du, warum es Anthologien gibt? Würdest du aus deiner Sicht uns erklären, um was es bei Anthologien geht (für die Neulinge) :)
Meiner Meinung nach sind Anthologien sowohl für den Leser als auch für den Autor ein wertvolles Mittel der Kommunikation. Aus Lesersicht betrachtet hat man kurze Geschichten, die sich auf ein bestimmtes Thema oder Genre konzentrieren, welches man entweder ohnehin gerne liest oder mal ausprobieren möchte und da auf der Suche nach bekannten und unbekannten Autoren oder Verlagen ist.
Betrachtet man es als Autor ergibt sich die Möglichkeit von einem Hauptgenre ganz schnell mal abzuweichen und auszutesten, wie ein Krimi von einem Fantasyautor ankommt oder wie sich der Horrorautor mit einer Liebesgeschichte schlägt.
In meinen Augen haben hierbei beide Seiten einen großen Nährwert. Außerdem sind Anthologien, mit im Schnitt 20 Geschichten, ideal, wenn man auf dem Weg in die Arbeit ist und nicht innerhalb eines Kapitels fünfmal unterbrechen will – davon bin ich jedenfalls kein Fan.


14.) Was möchtest du den Lesern noch mitteilen?
Ach, ich überlass in dem Fall Merfyn und Vincent die Gelegenheit, wenn es dich nicht stört. Also legt los, Jungs und blamiert uns ja nicht.
Merfyn: Meine Wenigkeit freut sich über jeden Leser, der den Interviews folgt und sich mit den Dämonenfürsten von einem Abenteuer ins nächste stürzt. Aber noch viel wichtiger als das ist, dass ihr als Leser eure Freude an jeglicher Story habt. Egal, welchem Genre man sie zuordnet. Auch noch ein paar Worte, Viny?
Vincent: Lest. Es mag banal klingen, doch solange ihr Bücher lest geht euch die Fantasie nicht abhanden.

15.) Raum für Werbung jeder Art (Autorenhomepage, FB Seite und Co)
Und da wir ja bereits davon geredet haben. Hier der Link zur Autorenhomepage, wo ihr die Rubrik Merfyn fragt … findet: http://hoellenkueche.wixsite.com/monika-grasl

Dann noch die Facebookseite der Autorin: https://www.facebook.com/Daemonenfuerstin/

Die Dämonenfürsten haben natürlich auch eine eigene FB-Seite:
https://www.facebook.com/Daemonenfuersten/?hc_ref=ARSKjvV2fs68DUgcd4FPgyTkWINKc-Dkagm1iylb6xxmzZpnBfCVKoPGpTQFUTdKE58
https://www.lovelybooks.de/autor/Monika-Grasl/


Auf Google gibt es mich seit kurzem ebenfalls:

Und ebenfalls bin ich auf Lovelybooks zu finden:

Liebe Monika, 
vielen lieben Dank für dieses Interview und auch dir Vince und Merfyn möchte ich danken, dass ihr vorbei geschaut habt. Ich hoffe wir lesen und treffen uns bald wieder ;)


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